10 nachhaltige Gegenstände, die auf keiner Reise fehlen dürfen

 *Werbung, nachhaltige Gegenständeunbezahlt*

Nachhaltigkeit und Reisen in Kombination führen immer wieder zu heftigen Diskussionen. Und dass, obwohl es unzählige Möglichkeiten gibt, wie sich diese verbinden lassen. Deswegen habe ich heute mal meinen Rucksack für dich geöffnet und stelle dir 10 nachhaltige Gegenstände vor, die auf keiner meiner Reisen fehlen dürfen. Ganz gleich, ob es nur ein 3-Tages-Trip oder ein monatelanger Aufenthalt in einem anderen Land ist – diese 10 Sachen habe ich immer dabei. Ich kann diese Flasche guten Gewissens empfehlen, aber es gibt natürlich auch noch unzählige andere gute Flaschen.

1.Wiederverwendbare (Edelstahl-) Flasche

Meine Edelstahlflasche Edelstahflaschehabe ich immer dabei, selbst wenn ich nur für wenige Stunden unterwegs bin. Je nach Land hast du die Möglichkeit, diese mit Leitungswasser oder Wasser aus anderen Quellen zu füllen. Ich habe es nun bereits mehrfach an verschiedensten Orten der Welt gesehen, dass es Wasserauffüllstation gibt. So zb in Edminton auf dem Flughafen oder diverse Waterspots auf Malta. Du kannst einfach zu diesen Spots gehen, falls notwendig Geld einwerfen und deine Flasche befüllen. Wenn du in einem Hotel oder Hostel übernachtest, kannst du oftmals deine Flasche in der Lobby oder im Restaurant nachfüllen. Und selbst, wenn es diese Optionen nicht gibt, kannst du größere Wassercontainer kaufen und deinen Tagesbedarf in deine eigene Flasche umfüllen – das spart nicht nur Geld, sondern schont auch die Umwelt, da du nicht ständig 500ml oder 1l Wasserflaschen kaufen zu brauchst.

Mein treuester Begleiter

Als treuen Begleiter habe ich Edminton Wasser auffüllenfür mich eine Klean Kanteen* ausgewählt. Ich bevorzuge definitiv Edelstahl über Glas, da es viel robuster ist. Selbst wenn du deine Flasche mal fallen lässt, hat sie nur eine Delle, anstatt dass sie gleich kaputt geht. Die Klean Kanteen ist aus BPA freien Edelstahl gefertigt und äußerst robust. Ich habe meine Flasche bereits so oft fallen lassen, doch mehr als ein paar Dellen sind nicht zu sehen. Die Flasche kommt in verschiedensten Farbversionen mit unterschiedlichen Verschlüssen, sodass für jeden was dabei ist.

2. Einkaufstasche / Beutel aus Stoff

Ein Beutel Stoffbeutelaus Stoff ist ebenso wie meine Klean Kanteen ein Gegenstand, den ich beinahe täglich dabei habe. Selbst wenn ich nicht plane einkaufen zu gehen, kann eine Tasche jeglicher Art immer wieder praktisch sein. Sei es zum Ordnen der Gegenstände im Rucksack oder zum Tragen von etwas Gekauftem. Die Entwicklung in vielen Ländern der Welt geht immer mehr dahin, dass Plastikbeutel komplett verboten werden. Doch selbst an Orten, wo dies noch nicht umgesetzt wurde, kannst du mit deinem selbstmitgebrachten Beutel Plastikbeutel vermeiden. Einkaufstaschen gibt es in verschiedensten Modellen und Materialien, jenachdem was dir am liebsten ist. Ich habe gern ein Model wie dieses* dabei, da ich es nicht nur zu einer kleinen Tasche zusammen falten, sondern auch auf dem Rücken tragen kann. Eine umweltfreundlichere Alternative aus Biobaumwolle findest du hier*. Natürlich kannst du aber auch jede andere Art von Stoffbeutel nehmen, jenachdem was du zu Hause hast.

3. Coffee to go Becher

Egal ob Coffe to goBambus- oder Edelstahlbecher, ein „Coffee to go“-Cup ist vor allem für Kaffeeliebhaber ein absolutes Must Have. Studienzufolge landen in Deutschland stündlich 320.000 Kaffeebecher im Müll. Doch glücklicherweise geht der Trend nun bereits in Richtung der Reduzierung dieser Anzahl. Einige Kaffeeverkäufer bieten mittlerweile Rabatte an, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst. Doch selbst wenn nicht, meistens kannst du dennoch deinen eigenen Becher befüllen lassen – du brauchst nur zu fragen. Finde hier* eine Auswahl an Bambusbechern in verschiedensten Farben und Designs. Achte beim Kauf des Bechers darauf, dass er aus natürlichen Materialien besteht. Neuesten Studien zufolge finden sich in einigen Bambusbechern Plastik. Alternativ kannst du auch einen Edelstahlbecher* nehmen.

4. Edelstahlbrotdose

Wenn wir bereits Edelstahldosebei nachhaltigen Gegenständen für Lebensmittel sind, darf unbedingt eine Edelstahldose nicht vergessen erwähnt zu werden. Ich habe eine aus 100% Edelstahl gefertigte, die an der Seite zwei praktische Verschlüsse hat. So wird ein ungewolltes Öffnen verhindert. Die Edelstahldose* hat mir schon des Öfteren hervorragende Dienste geleistet. Ich nutze sie, um einen gekauften Imbiss darin aufzubewahren, meinen selbstgemachten Snack auf einen Tagestrip verpackungsfrei transportieren zu können oder einfach, um kleinere Gegenstände in meinem Rucksack zu sortieren.

5. Reisebesteck

Wenn du dir Edelstahlbesteckunterwegs einen Imbiss kaufst oder diesen in deiner Edelstahlbox im Rucksack dabei hast, kann es durchaus sinnvoll sein, auch ein leichtes Reisebesteck im Rucksack zu haben. Verglichen zu herkömmlichen Besteck überzeugt es vor allem durch sein Gewicht. Ich habe dabei ein Outdoorbesteck* von Sea to Summit für mich entdeckt – es ist leicht, einfach zu reinigen und äußerst robust. Oftmals konnte ich so bereits auf die Verwendung von Plastikbesteck bei einem Imbiss verzichten und Müll vermeiden.

6. Edelstahlstrohhalm

Wer liebt Strohhalmes nicht im Urlaub am Strand beim Sonnenuntergang mal einen leckeren Cocktail zu schlürfen. Oder eine frische Kokusnuss in Thailand oder Mexiko. Oftmals kommen all diese jedoch mit einem Plastikstrohhalm. Allein in Deutschland landen jährlich 40 Millionen Strohhalme im Müll und schlimmsten Fall am Ende im Meer. Vielleicht hast du bereits einmal ein Video davon gesehen, wie aus der Nase einer Schildkröte ein Strohhalm gezogen wird….KokosnussStrohhalmEin schrecklicher Anblick, wenn du mich fragst. Eine einfache Abhilfe ist, dass du ganz einfach selbst deinen Strohhalm mitbringst. Mittlerweile gibt es diese in verschiedensten Varianten: aus Bambus, Glas oder Edelstahl. Gebogen oder Gerade. Auch hier bevorzuge ich eine Variante aus Edelstahl, da sie robust und einfach zu säubern sind. Zudem sind sie hygenisch und geschmacksneutral. Diese Variante hier* kommt in einem praktischen Beutel aus Hanf, damit die Strohhalme beim Transport nicht dreckig werden und nicht verloren gehen.

7. Bambuszahnbürste & -hülle

Einer der häufigsten nachhaltige Zahnbürstegefundenen Gegenstände bei den Strandsäuberungen in Mexiko waren Zahnbürsten. Es dauert hunderte an Jahren bis sie in Kleinstpartikel zerfallen. Somit schwimmen sie bis dahin im Meer oder werden an Strände angespült. Empfohlen wird, seine Zahnbürste aller 3 Monate zu wechseln. Ausgehend davon, dass wir mit einem halben Jahr anfangen unsere Zähne zu putzen (oder in dem Fall putzen zu lassen) und die durchschnittliche Lebenswerwartung bei 72 Jahren liegt, sind das 286 Zahnbürsten, die pro Person im Müll landen. Eine Unmenge an Plastik….Eine Alternative dazu bieten heutzutage Bambuszahnbürsten wie die von Hydrophyl*. Sie ist aus 100% nachwachsenden Rohstoffen gefertigt, BPA und erdölfrei. Der Griff besteht aus schnell nachwachsenden Mobo-Bambus und die Bio-Nylon Borsten werden aus Rizinusöl gefertigt. Hydrophyl war lange der Vorreiter in Sachen Bambuszahnbürsten. Mittlerweile ziehen viele andere Hersteller nach, so dass du Bambuszahnbürsten nun auch in diversen Drogerien finden kannst. Hydrophyl-Zahnbürsten begleiten mich nun bereits seit mehrere Jahren sehr zufriedenstellend. Besonders zum Verreisen habe ich das dazu passende Bambusetui* lieben gelernt. Es hält meine Zahnbürste sauber und dank der Öffnungen in Deckel und Boden trocknen.

8. Umweltfreundliche Zahnpasta

Prinzipiell umweltfreundliche Zahnpastaenthält herkömmliche Kosmetik oftmals chemische Substanzen und Mikroplastik, über dessen Existenz wir uns gar nicht bewusst sind. Neben den gesundheitlichen Risiken, landen die Stoffe dann in unseren Abwässern, wo sie großen Schaden anrichten können. Um das zu vermeiden, kannst du auf Zahnpasta aus Naturprodukten* umsteigen. Eine Alternative sind auch Zahnputztabletten*, die sich online oder in vielen Unverpacktläden finden lassen. Seit Neuestem gibt es diese mitunter auch bereits in Drogerien. Ich persönlich bevorzuge jedoch eine selbsthergestellte Zahnpasta, die ich stets in einem kleinen Glas dabei habe. Da weiß ich immer genau, was darin ist. Das Rezept dafür findest du bald auch auf meinem Blog.

9. Naturseife

Ebenso Naturseifewie Zahnpasta, besteht das gleiche Problem der Inhaltsstoffe und des Mikroplastiks bei Seifen. Wusstest du, dass die kleinen Perlen in deinem geliebten Peelingshampoo eigentlich Plastikartikel sind? Du kannst dir sicherlich vorstellen, wo die dann landen, wenn du dein Shampoo nutzt. Doch auch die meisten anderen Shampoos enthalten fragliche Stoffe. Du kannst ja einfach mal das Label auf deiner Shampooflasche checken. Findest du dort Begriffe wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Polyethylenterephtalat (PET), Acrylate Copolymer (AC), Acrylate Crosspolymer (ACS) oder Polyacrylate (PA)? Alles Mikroplastik. Ganz zu schweigen von den vielen Plastikflaschen, die im Müll landen, sobald das Shampoo aufgebraucht ist. Als Alternative kannst du Naturseifen verwenden. Es gibt sie in verschiedensten Formen, Gerüchen und Inhaltsstoffen. Du kannst hier* eine Auswahl finden. Äußerst praktisch hat sich für mich zusätzlich ein Sisalsäckchen* erwiesen, in dem ich meine Seife transportiere. Dank der kleinen Schlaufe, kann ich es zum Trocknen aufhängen. Gleichzeitig habe ich ein leichtes Peeling für meine Haut. Unterwegs transportiere ich meine Seife zudem in einer Schachtel, die ich eh noch zu Hause hatte. Falls du eine neue kaufen musst, kann ich dir eine aus Bio-Plastik wie diese* empfehlen. Meine ist mir leider in Mexiko abhanden gekommen.

10. Naturshampoo

Wenn Naturshampoowir bereits bei Seifen sind, müssen wir natürlich auch Haarseifen erwähnen. Das, was für Körpershampoos zutrifft, ist natürlich das gleiche für die Haare. Neben Möglichkeiten wie ohne Seife zu waschen, habe ich für mich persönlich festes Haarshampoo nun bereits seit mehreren Jahren in Gebrauch. Je nach Haartyp gibt es auch da verschiedene Seifen im Angebot. Eine Auswahl findest du hier*. Ich verwende aktuell diese Seife von Lamazuna* für trockenes Haar. Die Firma bietet auch einen Glasbehälter* mit Belüftung an, wodurch der Transport meiner Seife selbst direkt nach dem Haare waschen unglaublich einfach wird. Da mein Verlobter extrem trockene Haare und auch eine trockene Kopfhaut hat, habe ich ihm selbst ein Shampoo aus verschiedenen natürlichen Zutaten zusammen gemischt. Das Rezept dazu findest du bald hier auf dem Blog.

Fazit

Prinzipiell kannst du alle genannten Gegenstände nicht nur auf Reisen, sondern auch zu Hause hervorragend nutzen, um weniger Müll zu verursachen und chemiefreier zu leben. Kaufen lassen sich die Sachen alle online oder vor Ort in Unverpacktläden sowie zum Teil in Drogerien. Sobald du die genannten Gegenstände erstmal hast, kannst du lange Freude daran haben. Ja, selbst sogar an den Seifen. Eine Stückseife reicht bei mir üblicherweise mehrere Monate (meist mindestens ein halbes Jahr). Ein weiterer positiver Nebeneffekt an Stückseifen ist, dass du keine Probleme mit der Flüssigkeitsbeschränkung bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen mehr hast, falls du nur mit Handgepäck reist.

Worauf wartest du also noch? 

Habe ich ein Produkt vergessen, das auf keiner deiner Reisen fehlen darf? oder hast du andere Produktempfehlungen? Lass es mich wissen. 

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade Gedanken über nachhaltiges Reisen von adventureluap teil.

Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht. Die genannten Marken habe ich zudem selbst getestet und deren Produkte von meinem eigenen Geld gekauft. Ich empfehle sie dir, weil ich sie als sehr gut empfinde. 



2 Kommentare, RSS

  1. Avatar

    Gabriela 10. März 2019 @ 10:26

    Sehr gut zusammen gestellt. Und so einfach umzusetzen. Nicht alles passt für jeden, aber man kann sich bemühen. Meine Reise- und Bürotasche sieht sehr ähnlich aus und hat schon viel Müll vermieden.
    Liebe Grüße
    Gabriela

  2. Avatar

    Anja 11. März 2019 @ 1:12

    Danke für den tollen Artikel!

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert. *

*