Tauchen mit Mantas – Wo du in Thailand dafür hin solltest

lionfish_thailand_divingBist du schon einmal mit Manta Rochen oder Walhaien getaucht? Ich vorher auch nicht. Aber seitdem ich den Reiseführer von Thailand gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich das unbedingt gern mal erleben möchte. Wie geil ist das schließlich denn und wer kann das schon von sich behaupten. Ich konnte es bis dahin jedenfalls nicht. Doch wo muss man dafür überhaupt hin und bekommt man diese Tiere tatäschlich zu Gesicht? Meine Erfahrungen beim Tauchen in Thailand erfährst du hier.

Ich entschloss mich dazu, bereits in Deutschland den Tauchschein zu machen. Mein Plan war es in Thailand dann genug Zeit zu haben, um mich aufs Tauchen konzentrieren zu können, ohne dort erst die Ausbildung anfangen zu müssen. Gesagt getan und so machte ich im letzten Sommer meinen Schein. Anschließend erkundigte ich mich nach den besten Tauchspots in Thailand.

Der beste Spot für Walhaie und Mantas

Jeder, der an Tauchen in Thailand denkt, dem fällt vermutlich sofort Koh Tao ein. Wunderschöne Korallen und viele Tauchspots nebeneinander, das klingt doch hervorragend. Doch die von mir gewünschten Mantas und Walhaie gibt es dort nicht, auch wenn diese vor Chumpon ab und an ebenso gesichtet werden. Der beste Spot für Walhaie und Mantas ist der Mu Koh Surin Marinepark in der Andamanensee, also der westlichen Küste von Thailand. Besonders im Zeitraum von Februar bis April kann dort mit Walhaien und vermehrt mit Manta Rochen gerechnet werden, wenn sich das Plankton im Wasser stark angereichert hat. Mantas können jedoch auch in der kompletten Tauchsaison von Oktober bis April mit ein wenig Glück gesichtet werden. Die meisten Tauchsafaris, die in den Nationalpark starten, steuern Koh Tachai, Tachai Pinnacle, Koh Bon, Koh Bon Pinnacle und den legendären Richelieu Rock an.

Doch wo muss man genau im Mu Koh Surin Marinepark hin?

Je nach gewünschtem Tier gibt es jeweils einen besonders geeigneten Tauchplatz. Für Walhaisichtungen ist vor allem der Richelieu Rock als einer der besten Tauchspots der Welt bekannt. Deswegen wird er auch gern der Wahlhaimagnet genannt. Für Manta Rochen ist Koh Bon als sogennanter Manta-Point mittlerweile ebenso weltweit bekannt. Doch auch an den anderen genannten Tauchspots des Nationalparks können mitunter beide Tierarten gesichtet werden, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit dort geringer.

Lohnt es sich an diese Tauchspots zu reisen? Ein Erfahrungsbericht

Nachdem ich die besten Tauchspots recheriert hatte und zunächste der Golf von Thailand im Osten sowie die Andamanensee auf dem Plan standen, entschlossen wir uns unterwegs nur an die Westküste zu fahren, um mehr Zeit dort verbringen zu können und uns stressiges Reisen von Küste zu Küste zu ersparen. Ich checkte die möglichen Dive Center der Andamanensee aus und fand eines auf Koh Phayam, was Tagestouren und kurze Tauchsafaris zu meinen favorisierten Tauchspots anbot. Also machten wir uns auf den Weg zu dieser für uns völlig unbekannten Insel. Gleich den ersten Tag ging es auf zur Phayam Lodge und dem zugehörigen Tauchcenter Phayam Divers, wo wir alle Touren buchten. Eigentlich wollten wir nur zwei Tagestouren buchen – eine zum Richelieu Rock, die andere zum Surin Nationalpark. Doch da die nächste 3-tägige Tauchsafari so passend lag, entschlossen wir uns spontan dazu nur eine Tagestour und zusätzlich noch die Safari anzugehen – das sollten also 4 Tage auf dem Boot werden.

Tauchen, Tauchen, Tauchen!!!

Wenn wir schon mal da sind, wollten wir die bestmöglichen Taucherlebnisse herausholen. Unsere Vorfreude wugs und wugs, leider mussten wir uns aufgrund von schlechtem Wetter jedoch noch einige Tage länger gedulden als geplant. Denoch hielt uns nichts von unseren Plänen ab, also wurden die Folgevorhaben einfach angepasst, um die Tauchsafari, zwar verspätet, aber trotzdem starten zu können. Who cares. Wir waren schließlich für das Tauchen hierher gekommen.

Das Abenteuer Tauchen beginnt

Endlich ging es nun los auf einen Tagestrip zu den Surin Islands. Früh um 6 Uhr bestiegen wir noch völlig verschlafen das Boot und machten uns, begleitet von einem herrlichen Sonnenaufgang, auf den Weg. Nach ca. 2 Stunden Fahrt und Sandwiches als Frühstück erreichten wir die Inseln, präparierten unser Euqipment und ab ging es ins Kühle nass. Ich tauchte zum ersten Mal in die farbenprächtige Unterwasserwelt tropischer Gewässer ein, nur mit einem Shorty begleitet. fish_thailand_divingBisher war ich immer nur in den kalten Gewässern von Deutschland unterwegs, wo ich nicht tiefer als 10m tauchen wollte, da ich trotz langem Neoprenanzug immer fror. Somit war dies eine völlig neue Erfahrung. Sofort umfing mich die Farbenwelt und die Fischvielfalt und verschlug mir den Atem. So etwas wie hier hatte ich noch nie gesehen. Überall bunte Korallen, Fische, Fischschulen, in den kunterbuntesten Farben. Als der erste Tauchgang vorbei war, schnappte ich mir sofort mein Schnorchelzeug und sprang noch einmal ins Wasser – ich konnte von dem Anblick der vielen bunten Fische einfach nicht genug bekommen. Ich fühlte mich, als wäre ich in einem Aquarium schwimmen. Bereits auf dem Boot wurde mir gesagt, dass dieser Anblick hier nur eine Einstimmung auf das sein sollte, was auf der Tauchsafari kommen wird. Dementsprechend freute ich mich noch mehr, als wir nach dem zweiten Tauchgang den Rückweg nach Phayam antraten, schließlich sollte noch am gleichen Abend die Tauchsafari starten. Wir legten abends 21 Uhr mit dem Boot, was passenderweise Paradies hieß, vom Long Beach auf Koh Phayam ab. Nach einer kurzen Einweisung bezogen wir auch schon zum Schlafen unsere Kabinen, die ich aber bereits nach wenigen Minuten wieder verließ – unsere Doppelkabine war am Bug des Schiffes, was bei voller Fahrt solch ein Schaukeln in der Kabine verursacht, dass mir auf Anhieb schlecht wurde. Um ungewolltes Wiedersehen mit meinem Gegessenen zu vermeiden, tauschte ich kurzer Hand meinen Schlafplatz mit einem der Tauchguides und konnte für die erste Nacht einen Platz auf dem Sonnendeck ergattern. Mit der kühlen Meeresbriese um die Nase spielend, schlief ich glücklich ein.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit einem beeindruckenden Blick über das Meer. Die Sonne ging gerade auf und tauchte alles in ein bezauberndes Licht. Hinter mir erhob sich eine beeindruckende, menschenleere Insel – Koh Tachai. Noch bevor wir frühstückten, ging es bereits für den ersten Tauchgang ins Wasser. Und die Ankündigungen vom Vortag waren tatsächlich nicht aus der Luft gegriffen – überall schwammen riesige Schwärme von Fischen. Eh man sich versah, waren plötzlich links, rechts, über und unter einem Fische und man selbst tauchte mitten drin. Die verschiedensten Farben erfreuten meine Augen. Clownfische, Baracudas, Seegurken, Feuerfische, Trompetenfische, Moränen,…die Liste an Meeresbewohnern ist lang, die jeden Tauchgang besonders machten. Nach dem Frühstück und der notwendigen Pause, ging es erneut ins Wasser tauchen, dieses Mal jedoch am Koh Bon Pinnacle. Doch dort wurden wir mit sehr schlechten Bedingungen und starker Strömung empfangen. Der erste Versuch an der Boje abzutauchen, scheiterte aufgrund der zu starken Strömung. Nachdem uns das Boot versucht hatte vergeblich im Wasser dorthin zu schleppen (wir hingen alle an der Leiter oder dem Seil am Heck des Schiffes), entstiegen wir noch einmal dem kühlen Nass und drückten Reset. Noch einmal vom Anfang startend, nahmen wir einen erneuten Versuch in Angriff und schafften es dieses Mal entlang des Seils abzusteigen. Trotz schlechter Sicht und merklicher Strömung wusste der Pinnacle dennoch zu begeistern. Nichtsdestotrotz, wurde aufgrund der schlechten Bedingungen kurzfristig umgeplant und es ging für die letzten 2 Tauchgänge des Tages nach Koh Bon, wo wir zunächst einen tollen normalen Tauchgang und anschließend einen entspannten Sunset Dive machten. Anschließend verbrachten wir einen gemütlichen Abend auf dem Boot.

Der nächste Morgen startete so zeitig, wie der vorangegangene. 6 Uhr klingelte der Wecker, um eine halbe Stunde später im Wasser sein zu können – dieses Mal auf der „Jagd“ nach Manta Rochen am Manta-Point. Genau deswegen war ich schließlich hier. Obwohl wir die Augen offen hielten und den Tauchgang genossen, bekam ich jedoch leider keinen zu Gesicht und kletterte nach dem Dive ein wenig enttäuscht auf das Boot zurück. Dort angekommen berichtete uns eine der anderen Gruppen unseres Bootes, dass sie einen Manta zu Gesicht bekommen hatten – da geht heute also was. Dementsprechend vorfreudig und hoffend gingen wir wenige Stunden später erneut ins Wasser tauchen. Ich wünschte mir doch so sehr einen Manta zu sehen.

Und dann passierte es: Nichtsahnend schwimmte ich im Wasser, genoss die Fischwelt um mich herum und plötzlich schwebte dieses majestätische Tier auf der Überholspur an mir vorbei. Ich musste mich selbst daran erinnern, dass dies gerade wirklichkeit ist. Ja, du siehst gerade wirklich einen Manta, rief ich mir ins Gedächtnis. Vor Freude und erfüllt mit unbeschreiblichen Glücksgefühlen fing ich im Wasser an laut zu lachen und zu jubeln.

Ein Traum wurde war!

Ich schaute die anderen unserer Tauchgruppe an und bemerkte, dass es ihnen genauso wie mir ging. Freudestrahlend kehrten wir aufs Boot zurück. Dieses Mal war es die Gruppe vom Morgen, die keinen Manta gesehen hat. Nachdem wir uns ein wenig erholt hatten, stand ein weiterer Tauchgang an. Zufrieden und glücklich wie wir bereits waren gingen wir nocheinmal am Manta-Point ins Wasser und sollten auf ein neues geflasht werden. Insgesamt bekamen wir 8x Manta Rochen bei diesem Dive zu Gesicht! 8x, das muss man sich mal vorstellen. Einer blieb mir besonders im Gedächtnis. Er umkreiste uns und ich sah, wie er in der Ferne einen Bogen schwamm und dann zu uns zurück kam. Schnurstracks auf mich zu! Keine 5 Meter von mir entfernt flog er dann an mir vorbei. Ich konnte jedes Detail an ihm erkennen – war Auge in Auge mit dem Manta. So, als würde er mich direkt ansehen und mir jedes Detail seines majestätischen Antlitz zeigen wollen. Dieses Gefühl werde ich nie vergessen.

Auge in Auge mit einem Manta

Nach dem Tauchgang brachen wir noch einmal auf zum Koh Bon Pinnacle, der uns heute mit ein wenig besseren Bedingungen empfing, wodurch dessen Schönheit mich dieses Mal mehr gefangen nehmen konnte. Dennoch war ich froh, als ich nach dem anstrengenden Tauchgang zurück auf das Boot kletterte. Anschließend legten wir kurz darauf in einer einsamen Bucht von Koh Tachai an, wo bis auf eine handvoll Leute keinerlei Touristen zu sehen waren. Kennst du das Gefühl an einem einsamen Strand zu sein und dich wie Robinson Crusoe zu fühlen? Genau so fühlte ich mich dort. koh_tachai_beachAuf dem Strand krabbelten riesige Krebse herum. Zu nah habe ich mich an diese nicht getraut, hatte ich doch Angst, dass sie mit ihren großen Scheren zuschnappen und ich danach einen Zeh weniger habe. Als wir wieder aufs Boot kamen, entschloss ich mich einen Nachttauchgang durchführen zu wollen. Wir waren insgesamt nur 5 Taucher, die dazu ins Wasser sprangen. Anfangs umhüllte uns noch die hereinbrechende Nacht und tauchte alles in ein schummriges Licht. Doch bereits nach kürzester Zeit hatten wir nur noch unsere Taschenlampen und waren umringt von tiefster Dunkelheit. In der Ferne sah ich mehrfach die Lampen der anderen Taucher aufleuchten. Es war eine komplett andere Taucherfahrung wie tagsüber, aber einfach unbeschreiblich. Ich leuchtete die Steine ab und entdeckte Shrimps, die sich darunter versteckten und mir ihre Reflektion der Lampe entgegenwarfen. Hier und da saßen immer wieder Grüppchen von Feuerfischen an Steinen und entspannten. So viele Feuerfische auf einmal hatte ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Wir entschlossen uns zwischendurch einfach mal die Lampen auszuschalten und im Wasser zu schweben. Pechschwarze Dunkelheit umfing mich, ich spürte die Bewegung des Meeres in jeder Zelle und fühlte mich wie ein Astronaut in den Weiten des Weltraumes. Begeistert von dieser tiefgreifenden Erfahrung kehrte ich auf das Boot zurück und konnte es gedanklich nicht fassen, was ich gerade erlebt hatte.

Nach einem tollen Abend sollte am nächsten Tag am legendären Richelieu Rock getaucht werden – der Magnet für Walhaie schlechthin und so hoffte ich auch noch auf eine Sichtung dieser Ungetüme. Doch bereits nach kürzester Zeit starb die Hoffnung darauf, als wir die Bedingungen vor Ort bemerkten. Die folgenden zwei Tauchgänge waren wohl die härtesten, die ich bisher erlebt habe. Starke Strömung machte uns das Leben schwer und verlangete uns alles ab. Die beeindruckende Fischwelt erkannte ich erst zu Hause auf den GoPro-Videos, war ich unter Wasser beim Tauchen doch zu sehr damit beschäftigt heil wieder an die Oberfläche zu kommen und dabei die Gruppe nicht zu verlieren. Dennoch habe ich durch die zwei Dives einiges an Erfahrung gewonnen und denke immer noch voller Respekt an diese zurück. Das Spüren der Naturgewalten hat doch seinen ganz eigenen Eindruck hinterlassen. Völlig erschöpft, aber überglücklich kehrten wir anschließend nach Phayam zurück und machten uns sofort auf den Weg nach Bangkok.
Ich muss gestehen, dass ich ein wenig traurig war, als wir mit dem Boot wieder Koh Phayam erreichten. Dennoch strahlte ich gleichzeitig über das ganze Gesicht, war ich doch beladen mit einzigartigen Erfahrungen. Ich verließ mit der Gewissheit das Boot, dass es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass ich hier tauchen war. Beim nächsten Mal klappt es dann vielleicht auch mit den Walhaien.
Ich kann dir den Surin Marinepark uneingeschränkt zum Tauchen empfehlen. Auch wenn ich leider keine Walhaie gesichtet habe, so war die Unterwasserwelt dennoch überaus beeindruckend und ich bin mir sicher, dass ich noch viel mehr hätte entdecken können. Außerdem hält der bekannte Manta-Point am Koh Bon tatsächlich das was er verspricht – die Wahrscheinlichkeit dort mit Manta Rochen zu tauchen ist nicht gerade klein. Vor allem als Tauchsafari bietet sich diese Gegend hervorragend an, da man so viel mehr Zeit zum Tauchen und entdecken hat und nicht insgesamt mindestens 4 Stunden mit dem Boot unterwegs sein muss. Dennoch lohnt es sich auch als Tagestrip.
Hast du auch bereits tolle Taucherfahrung in Thailand oder woanders auf der Welt gemacht oder bist selbst bereits mit Mantas oder Walhaien getaucht? Dann lasse mich gern daran teilhaben und hinterlasse ein Kommentar.

30 Kommentare, RSS

  1. Home to the World 12. Juli 2016 @ 4:22

    Sehr schöner Bericht. Wir schnorcheln zwar bisher nur, aber deine Faszination der Unterwasser Welt verstehen wir gut.
    Wir hatten die Chance mit Walhaien auf den Philippinen zu schwimmen. Das war ein Erlebnis!

    Grüße aus Abu Dhabi

    • Bine

      Bine 17. Juli 2016 @ 15:14

      Vielen Dank 🙂 Dann muss ich wohl das nächste Mal auf die Philippinen, um walhaie zu sehen 😉 Gut, dass es bereits auf meiner Bucket-List steht. Falls ihr irgendwann mal noch tiefer in die Unterwasserwelt eintauchen wollt, empfehle ich euch unbedingt einen Tauchschein zu machen. Ich bin auch vom Schnorcheln diese Stufe höher gegangen und ich kann nur sagen, dass es eine der besten Entscheidungen in meinem Leben war.

      Liebe Grüße nach Abu Dhabi

  2. Home to the World 19. Juli 2016 @ 7:16

    Den Tauchschein werden wir auch irgendwann machen. 🙂 Danke für den Tipp.

  3. Peter 7. Oktober 2016 @ 10:22

    Mit Mantas tauchen klingt wirklich toll. Ich selbst war nur mit Seekühen schnorcheln, aber das war schon total entspannt. Ich fand es unglaublich beeindruckend, was für eine Ruhe diese Tiere ausstrahlen. Vielleicht schaffe ich es auch noch, einen Tauchschein zu machen. Muss mich mal erkundigen, ob das in der Ukraine überhaupt geht 🙂

    • Bine

      Bine 7. Oktober 2016 @ 10:58

      Wow, mit Seekühen-das stelle ich mir auch sehr toll vor. Vielleicht habe ich ja das Glück, das in Mexiko zu erleben 🙂 Wo hast du denn mit Seekühen schnorcheln können? Ein Tauchschein sollte auch in der Ukraine machbar sein – ansonsten kannst du den auch einfach mal während eines Urlaubs woanders machen 😉 Es lohnt sich auf jeden Fall – so unglaubliche Naturwunder, die man unter Wasser erleben und entdecken kann, ich liebe das.

  4. Chris 10. Oktober 2016 @ 21:03

    Toller Bericht – selbst als Mensch, der schon in Badeseen Angst vor Haien hat, bekommt man da Lust aufs Tauchen!

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 5:28

      Ich muss gestehen, selbst ich als Taucher habe Angst in Badeseen – wer weiß, was dort lauert 😉 Solange ich keine Tauch- oder Schnorchelausrüstung habe, findet man mich kaum im Wasser. Aber sobald das richtige Equipment da ist, verbringe ich gern Stunden darin und lasse mich von der faszinierenden Unterwaserwelt in ihren Bann ziehen 😀 Vielleicht solltest du das auch mal probieren 😉

  5. Jessica 11. Oktober 2016 @ 1:54

    Wow, so ein tolles Erlebnis! Man merkt, dass du das Wasser wirklich liebst. Gerne mehr davon!

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 5:30

      Dankeschön 🙂 Ja, ich glaube Wasser ist mein Element 😀 Sobald ich in Mexiko bin und an dem Umweltprojekt teilnehme, werde ich viele wissenschaftliche Tauchgänge, aber sicherlich auch ab und an einen Fundive machen – von daher sind dann weitere Beiträge zum Tauchen gewiss 😉

  6. Annika 11. Oktober 2016 @ 5:39

    Liebe Bine,
    Ich kann leider wegen meiner Ohren nicht tauchen, dafür aber schnorcheln. Mantas und Walhaie sind mein absoluter Traum. Ein echter Walhai-Geheimtipp ist der Küstenort Tofo in Mosambik. Leider hatten wir einfach Pech: am Tag vorher wurden 7 Walhaie gesichtet und bei uns gar keiner 🙁 naja das ist ein Grund zum Wiederkehren, ist nämlich auch echt schön da.
    LG Annika

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 17:40

      Von Mosambik habe ich auch bereits gehört. Ich hoffe aber, dass ich nächstes Jahr in Mexiko welche sehe – da ist auch gerade Walhai-„Saison“, wenn ich dort bin. Ansonsten kann ich noch sehr die Coral Bay in Australien empfehlen. Von ca Mai-September kann man dort täglich mit Walhaien, Mantas und Buckelwalen tauchen und schnorcheln. Ich war leider selbst noch nicht dort, aber beobachte das Tauchcenter bereits seit dem Frühjahr. Die hatten täglich neue Bilder von Sichtungen gepostet, das war echt erstaunlich. Von daher ist die Coral Bay für mich auch bereits fest eingeplant 😉 Aber nach Mosambik möchte ich eigentlich gern auch nochmal. Irgendwann muss es ja schließlich mal klappen Walhaie zu sehen – für dich aber auch für mich. Ich bin zuversichtlich.

  7. Barbara 11. Oktober 2016 @ 5:57

    Die Idee, den Tauchschein in Deutschland zu machen, finde ich gut. Man weiß da genau, wie die Qualität ist. Meine Freundin ist hier in einem Tauchclub und teils entsetzt, nach welchen Richtlinien in manchen Tauchschulen unterrichtet wird, sie meint, sie hätte da Angst. Zum Glück passiert dann doch wenig. Und Tauchen in warmen Gefilden, wenn man es schon ein wenig kann, ist super! Falls ich es doch nochmal versuche (ich hatte in Jamaika mal einen Tauchkurs, aber nicht durchgezogen), dann so. Danke fürs Erinnern.

    Geschnorchelt bin ich schon viel, auch in Thailand. Mantas hatte ich viele in Belize, das war echt beeindruckend.

    Deine Fotos sind der Traum, die machen richtig Lust auf Urlaub!

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 17:47

      Danke Barbara für deinen lieben Kommentar. Den Tauchschein in Deutschland zu machen, kann ich echt nur empfehlen. Zum einen ist es besser für deine eigene Sicherheit, zum anderen für die deines Tauchpartners, sowie außerdem für deine Freiheiten unterwegs. Ich kann mich daran erinnern, als wir in Thailand die Tauchsafari buchten, dass der Chef des Tauchcenters so meinte „ah, ihr habt den Schein in Deutschland gemacht. Na dann brauch ich mir bei euch ja keine Sorgen zu machen.“ Für uns war das beruhigend und es bestätigt nur wieder das, was allgemein bekannt ist – Tauchscheine, die im Urlaub gemacht worden sind, sind nicht so angesehen, da sie zum Teil regelrecht hinterhergeworfen werden. Ein bekannter hat seinen zum Beispiel auf Fitji gemacht und als ich und mein damaliger Buddy ihn nach einigen Sachen fragten, stellten wir fest, dass er keine Ahnung hat, warum er bestimmte Sachen unter Wasser machen muss. Das ist lebensgefährlich und ich habe sofort festgestellt, dass ich mit ihm nie tauchen gehen würde. Viel zu gefährlich. Obwohl er laut Papier eigentlich den gleichen Tauchschein hat wie ich. Das ist echt beängstigend. Von daher, am besten den Schein in Deutschland machen, dann kann man sich sicher sein, dass man eine ordentliche Ausbildung bekommt.
      Dass es in Belize viele Mantas gibt, wusste ich bisher noch nicht. Aber ich werde nächstes Jahr 3 Monate lang in Xcalak tauchen (Südspitze Mexikos), vlt verschlägt es mich dann auch nochmal nach Belize – das wäre dann ja nicht weit weg und ich würde eh gern mal dorthin. Von daher danke für den Tipp

  8. Katja 11. Oktober 2016 @ 7:52

    Auch wenn tauchen bisher nie meine Ziel war, dein Bericht macht Lust es doch mal zu probieren.
    Bisher blieb ich dann eher beim Wal-Watching an der Oberfläche, was beispielsweise auf den Azoren wunderbar funktioniert.
    Doch jetzt hast du mich auf den Geschmack gebracht 🙂

    LG Katja

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 17:49

      Ich hoffe, du warst bei deinem Whale-Watching erfolgreich 😉 Ich hatte 1x in Schottland solch eine Tour mitgemacht, aber wir mussten aufgrund zu hohem Wellenganges abbrechen und hatten leider nichts gesehen. Somit steht das auch immer noch auf meiner Bucketlist. Aber noch toller wäre es mit Walen zu tauchen 😉 vlt kommst du irgendwann auch mal in den Genuss. Freut mich auf jeden Fall sehr, dass ich dich auf den Geschmack gebracht habe. Die Unterwasserwelt ist einfach auch immer wieder beeindruckend.

  9. Sabine 11. Oktober 2016 @ 9:02

    Ich kann leider nicht tauschen, nur schnorcheln aber so gerne würde ich mich auch tiefer ins Wasser wagen. Du hast einen sehr leidenschaftlichen Bericht geschrieben und hast mich so ein Stück mit in die wundervolle Unterwasserwelt genommen – Danke!

    • Bine

      Bine 11. Oktober 2016 @ 17:51

      Hallo Namensvetterin 😉 Es freut mich, wenn ich dich ein wenig an der tollen Unterwasserwelt teilhaben lassen konnte. Es lohnt sich definitiv, sich zu trauen auch mal tiefer abzutauchen und einen entsprechenden Schein zu machen. Wenn du Schnorcheln magst, ist tauchen doch gar nicht mehr so weit davon entfernt 😉 Ich bin gespannt, ob du irgendwann mal davon berichtest, dass du es gewagt hast.

  10. Monika and Petar Fuchs 11. Oktober 2016 @ 16:26

    Mantas kenne ich bisher nur von Videos. Und da sind sie ziemlich interessant. Eines zeigt hunderte von ihnen, wie sie immer wieder aus dem Wasser springen. Es muss faszinierend sein, diese Tiere hautnah zu erleben.

  11. Katharina 11. Oktober 2016 @ 18:46

    Schön, dass Dein Traum in Erfüllung gegangen ist. Stelle es mir toll vor mit Mantas zu tauchen. Den Tauchschein in Deutschland zu machen ist eine gute Idee. Ich war bisher nur schnorcheln – hatte hier aber das Glück auf Schildkröten zu treffen. Einfach unvergesslich. Vielleicht gehe ich den Tauchschein doch mal noch an.
    Viele Grüße
    Katharina

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:35

      Das Glück mit Schildkröten zu schnorcheln oder zu tauchen hatte ich leider noch nicht. Aber wer weiß, was noch kommt. Der nächste Tauchtrip ist ja schon geplant bei mir 🙂 Den Tauchschein zu machen kann ich dir nur empfehlen – es ist eine unglaubliche Welt, in die man dadurch eintaucht. Aber mache ihn unbedingt in Deutschland, falls du ihn mal angehen solltest. Das bringt dir mehr – vor allem Wissen und Sicherheit. Und vielleicht trifft man sich dann man irgendwo unter Wasser 😉

  12. Ralf Falkowski 11. Oktober 2016 @ 19:00

    Tauchen und nochmals Tauchen, ich habe es diese Jahr in Asien getestet und muss leider sagen, dass es nicht mein Sport ist und meine Angst zu groß war, daher musste ich leider abbrechen. Ich verpasse eine traumhafte Unterwasserwelt und dieser Bericht hat es mir wieder vor Augen geführt -aber c´est la vie.

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:39

      Vielleicht getraust du es dir irgendwann noch einmal einen weiteren Versuch zu wagen, Ralf. Denn du hast Recht – du verpasst wirklich was. Auch wenn ich absolut verstehen kann, das Tauchen nicht für jeden geeignet ist. Ich hatte anfangs auch Bedenken, ob meine Angst nicht zu groß sein wird. Ohne Tauchausrüstung getraue ich mich nicht mal weiter draußen im Meer oder über einen See zu schwimmen. Aber sobald ich mein Equipment habe, ist diese Angt wie weggeblasen. Und falls sie doch mal hoch kommt (was bisher noch nicht der Fall war), ist es eine schöne Übung für mich Selbstkontrolle auszuüben. Die Angst entsteht schließlich im Kopf. Vielleicht ist sie somit auch für dich eine Herausforderung, die du gern irgendwann bezwingen möchtest. Ansonsten bleibt dir ja immer noch schnorcheln oder viele andere tolle Aktivitäten an Land 😉

  13. Alex 12. Oktober 2016 @ 9:37

    Ich bin wirklich gerade ein wenig neidisch geworden, das klingt nach einem tollen Erlebnis! Bei mir ständen zwar Schildkröten ganz oben auf der Liste, aber tauchen finde ich generell super spannend. Leider habe ich auf Hawaii dieses Jahr beim Schnorcheln nicht so viel Glück gehabt, aber…beim nächsten Mal! Ich war bisher aber nur einmal in Deutschland in einem See tauchen, und das war mega kalt und man hat kaum was gesehen…mal sehen, wo das Leben mich als nächstes hin verschlägt und ob ich da mehr Glück habe. Toller Post!

    Liebe Grüße,
    Alex

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:43

      Oh ja, deutsche Gewässer sind seeeehr kalt. Tiefer als 10m wage ich mich da meist auch nicht, einfach weil ich viel zu schnell friere. Obwohl es hier mitunter auch tolle Unterwasserwelten zu entdecken geben kann. Dennoch nichts im Vergleich zum Tauchen in wärmeren Gewässern. Nach Hawaii habe ich es leider bisher noch nicht geschafft, aber irgendwann komme ich vielleicht auch noch einmal dorthin. Ich bin mir sicher, du wirst auch noch einmal Glück mit Schildkröten haben. Zumal die unter Wasser bedeutend häufiger als Walhaie oder Mantas angetroffen werden 😉 Ich warte auch noch auf meine erste Schildi-Begegnung, aber die wird schon noch kommen. Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg bei deiner Suche nach den Tieren 😉

  14. Kuno 12. Oktober 2016 @ 12:02

    Was für ein wunderschöner Bericht! Man füllt sich, als wäre man hautnah dabei gewesen, als du unter Wasser getaucht bist. Da bekommt man sofort Lust auch den Tauchschein zu machen 😉 Ich selbst war bisher nur Schnorcheln, und das war schon sehr beeindruckend! 🙂

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:44

      Dankeschön. Es freut mich, wenn dich der Artikel so mitreißt. Den Tauchschein kann ich dir nur empfehlen, vor allem wenn dich Schnorcheln bereits so sehr fasziniert hat. Da ist der Schein doch dann der nächste Schritt, um noch mehr von dieser beeindruckenden Welt entdecken zu können 😉

  15. Barbara 13. Oktober 2016 @ 16:43

    Leider habe ich es bisher nicht geschafft, tauchen zu lernen. Entweder hatte ich zu große Angst oder das Portemonnaie hat es nicht zugelassen. Schade! Wenn ich diese Bilder sehe, möchte ich am liebsten gleich zu einer Tauchschule gehen! Danke für den ausführlichen und schönen Bericht…

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:46

      Irgendwann hast du hoffentlich auch mal die Möglichkeit den Schein zu machen – es lohnt sich auf jeden Fall. Und die Angst bekommt man mit Selbstkontrolle auch in den Griff 😉

  16. Caro 16. Oktober 2016 @ 13:20

    Hey Bine 🙂

    Das klingt echt super!
    Ich war bisher noch nicht tauchen und bin auch nicht sicher, ob ich das so schnell lernen möchte. Die Unterwasserwelt fasziniert mich total und ich bin seit unserer letzten Thailand-Reise riesiger Schnorchel-Fan.
    Hab aber irgendwie gern die Kontrolle und mag das Wissen, dass ich jederzeit innerhalb von einer Sekunde wieder auftauchen kann – von daher bleibe ich glaube ich vorerst bei meinem Schnorchel 😉

    Schöne Grüße,
    Caro

    • Bine

      Bine 12. November 2016 @ 17:52

      Huhu Caro,

      oh ja, die Gewissheit jeder Zeit wieder auftauchen zu können, nimmt einen schon sehr die Angst, das kenne ich auch. Als ich das erste Mal (ungeplant) auf 36m war (ich wusste vorher nicht, dass es so tief geht, sondern bin nur den Anweisungen des Tauchguides gefolgt), musste ich auch erst einmal sehr meine Gedanken ordnen als ich auf den Tiefenmesser schaute und er mir die Meteranzahl offenbarte. So tief unten zu sein ist mit einem Mal dann doch noch was anderes, da man genau weiß, dass hier unten einfach gar nichts passieren darf. Solange man bis max. 18m taucht, ist ein Notaufstieg immer noch machbar, aber auf 36m…ohoh. Da darf einfach nichts schief gehen. Doch letztendlich ist das eine interessante Herausforderung, der man sich im Kopf stellen muss. Und am Ende ist es gar nicht mehr so schlimm 😉 Auch wenn ich absolut nachvollziehen kann, dass du lieber beim Schnorcheln bleibst. Vielleicht zieht es dich ja doch irgendwann mal noch ein wenig tiefer, es reichen ja auch bereits 5-10 Meter, um die wundervolle Unterwasserwelt noch detaillierter erleben zu können.

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