About me

Wer bin ich überhaupt?

Hey, Bineich bin Bine: Naturliebhaber, Meeres-/Umweltaktivist, Tauchlehrer und verrücktes Huhn, alles in einem. Ich liebe es zu Reisen und an fremden Orten zu leben. Die Wunder unserer Natur über und unter Wasser genieße ich genauso viel wie das Zusammentreffen mit fremden Menschen und Kulturen. Reisen und Leben ist für mich Erfahrung, den Horizont erweitern und dabei unsere Umwelt bestmöglich zu schützen. Als Tauchlehrer liegt mir dabei die Unterwasserwelt besonders am Herzen, schließlich ist diese mein zu Hause und etwas unglaublich Magisches. Bist du schon mal getaucht? Hast du einmal die glitzernden Sonnenstrahlen ins Wasser eintauchen sehen, während du 10m tief bist und von unten an die Wasseroberfläche schaust? Oder hast du bereits die Chance gehabt, majestätische Bullenhaie zu beobachten? Dann weißt du, was ich meine. Bereits als Kind und Jugendlicher liebte ich es meine Freizeit in der Natur zu verbringen. Sei es beim Klettern, Fußball spielen oder Mountainbiken – man konnte mich stets irgendwo draußen finden. Das Zwitschern eines Vogels, die wärmende Sonne im Gesicht oder der Duft des Waldes erfüllten stets mein Herz. Dies ist bis heute geblieben und die Bindung zur Natur wurde sogar noch größer seither. Mir war es stets wichtig, auf den Erhalt und den Respekt dieser zu achten. Gleichzeitig war es für mich wichtig frei zu sein und meine Träume zu leben.

Als ich mein Studium zum Geoinformatiker 2015 beendete und anfing zu arbeiten, merkte ich relativ schnell, dass mich das Büroleben nicht erfüllte. Doi Inthanon ViewIch hatte zwar viel Flexibilität in meinem Job, dennoch machte mich das viele Sitzen im Gebäudeinneren wahnsinnig. Nachdem ich von meinem ersten Backpackingtrip außerhalb Europas (Thailand) zurück kam, setzte ich mich immer mehr mit dem Gedanken auseinander, wohin mich mein Weg führen soll. Ist dieses Büroleben wirklich das, was ich mein restliches Leben machen wollte? Ich folgte meinem Herzen und meinem Motto:

Lebe deine Träume.

Die Erfahrung mit Manta Rochen in Thailand zu tauchen, konnte ich einfach nicht vergessen und so beschloss ich einen Weg als professionellen Taucher einzuschlagen. Doch die Vorstellung einer Ausbildung in einem Tauchshop war mir in diesem Moment nicht ausreichend und wirkte für mich zu egoistisch. Aufgrund meiner Liebe zur Natur, entschied ich mich somit nach Meeresschutzprojekten umzusehen und so kam es, wie es kommen musste. Ich fand ein passendes Projekt in Mexiko. Die Entscheidung stand und nach einem Jahr Vorbereitung, Verkauf (fast aller) meiner Habseligkeiten und arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten in bis zu 5 verschiedenen Jobs gleichzeitig, um das notwendige Geld zusammenzukratzen, verließ ich im Frühjahr 2017 Deutschland und machte mich auf nach Mexiko. Zunächst als Freiwilliger in das Projekt eingestiegen, lebte ich dort 6 Monate in mitten des Dschungels in mehr als einfachen Bedingungen. Wir hatten kein fließend Wasser, kein Internet und nur ein wenig Solarstrom. Beinahe täglich wurde zum Schutz des Meeres getaucht, Daten gesammelt, ausgebildet und Vorträge gehalten. Beach cleans kamen dabei natürlich auch nicht zu kurz. Ich kann dir sagen, diese Erfahrungen verändern und ich beschloss, meinen alten Job als Informatiker zu kündigen und als Teammitglied in dem Projekt zu bleiben. Angefixt durchs viele Tauchen beschloss ich, das Camp einen Monat eher als geplant zu verlassen und in der Stadt die Ausbildung zum Tauchlehrer zu machen. Anschließend blieb ich für weitere 4 Monate in Mexiko in einem Tauchshop, bevor die Reise im Frühjar 2018 weiter nach Malta ging, wo ich aktuell mit meinem Verlobten und unserem Nachwuchs auf dem Weg lebe.

Die Eindrücke in Mexiko haben mich stark verändert und mir nur umso bewusster gemacht, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schützen. Durch meine bereits frühe enge Bindung zur Natur war mir stets ein Respektvoller und Nachhaltiger Umgang mit meiner Umwelt wichtig. Kein Müll wurde im Wald gelassen, keine Pflanze beschädigt. Doch es dauerte bis Ende 2016, kurz bevor ich Deutschland verlassen wollte, dass ich ich mich zum ersten Mal bewusster mit Nachhaltigkeit und den Folgen meines Tauchlehrertäglichen Handels auseinandersetzte. Kleine Veränderungen hatte ich zwar bis dahin bereits umgesetzt, doch die große Wende kam erst dann. Passend zur Europäischen Woche der Müllvermeidung 2016 startete ich die Challenge, keinen Plastikmüll mehr zu verursachen. Aus anfänglichen 4 Wochen wurden mehrere Monate, bis ich Deutschland verließ. Seitdem versuche ich so Müllsparend, minimalistisch und umweltschonend wie möglich zu Leben, egal in welchem Land ich bin. Ich organisierte bisher eine Vielzahl an Clean Ups und versuche stets mit meinem Wissen andere Menschen zu inspirieren und ihnen auf ihrem Weg zu helfen, denn ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam etwas bewegen können. Aus diesem Grund sollst du auf diesem Blog nicht nur Tipps und Erfahrungen von meinen Reisen und Auslandsaufenthalten erhalten, sondern ebenso Infos für nachhaltiges Reisen, sowie Ratschläge, Erfahrungen und Rezepte, wie du generell deinen ökologischen Fußabdruck minimieren kannst – ganz gleich in welchem Land du lebst. Sei mit mir dabei auf einer grüneren Reise um die Welt, in der wir alle zur Veränderung beitragen können, unsere wundervolle Natur zu erhalten. Denn sie ist es, die uns Leben gibt. Sie lässt uns atmen. Deswegen müssen wir sie beschützen und bewahren.

Was macht diesen Blog anders?

Es gibt verschiedenste Gründe, warum Menschen einen nachhaltigeren Leben- und Reisestil anstreben und darüber berichten. Jeder einzelne davon ist gut und lobenswert. Bei mir ist es meine enge Bindung zur Natur, die ich auch als Tauchlehrer zum Ausdruck bringen kann. Besonders in meinem Fall ist jedoch, dass ich die Folgen unseres Handelns an verschiedensten Orten unserer Welt mit eigenen Augen gesehen habe. Anstatt nur zu Reden, bevorzuge ich es, anzupacken und CleanUpetwas Bewegen zu wollen. Sei es durch Clean Ups über und unter Wasser, die Ausbildung von rücksichtsvollen Tauchern oder die Verbreitung meines Wissens. Ich habe gesehen, wie Korallen und unsere Riffe leiden, welche Krankheiten sie zeigen, wie viel Müll wir tatsächlich unter Wasser finden können. Das Leid unserer Natur so vor Augen geführt zu bekommen, weckt auf und motiviert umso mehr, etwas verändern zu wollen. Ich werde versuchen weiterhin darüber aufzuklären und dir, auch wenn du kein Taucher bist, einige dieser Aspekte zu berichten. Ich werde, dir nützliche Tipps an die Hand geben, damit auch du den Weg zu einem grüneren Lebensstil gehen kannst. Und dennoch werde ich dir auch gleichzeitig wundervolle Ecken unserer Erde zeigen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen. Zögere nicht mich per Email an info@easygoing.guide zu kontaktieren, falls du Fragen, Feedback oder ein anderes Anliegen hast.

Gemeinsam können wir etwas Bewegen.

Deine Bine

Mae Hong Son Loop Viewpoint